Nikola Kolevski
Inhaber & Berater für digitale Transformation in Luzern. Rund zwanzig Jahre Praxis — von der Werkstatt über die Aviatik und die Elektrotechnik-Industrie bis zur Geschäftsführung eines Softwareunternehmens. Was ich daraus mitgenommen habe: Digitalisierung ist kein Projekt, das man einmal abschliesst, sondern ein Handwerk, das man beherrscht.
Wie ich hierher gekommen bin
Mein Weg zur Beratung führte nicht über eine Strategieabteilung, sondern über die Werkstatt. Rund zehn Jahre in einem Autohaus — zuerst als Mechaniker, später im Lager und im technischen Kundendienst — sind eine gute Schule dafür, wie Betriebe tatsächlich funktionieren: dass Abläufe an der Person hängen, die sie ausführt, und dass jede Vorgabe, die im Alltag stört, umgangen wird.
Danach kam die Industrie. Als Production Engineer in der Aviatik ging es um Serienanläufe, Fertigungsprozesse und die Frage, wie eine Vorgabe so beschrieben wird, dass sie an jedem Arbeitsplatz gleich verstanden wird — ein Teil davon beim Aufbau eines Standorts in den USA. Anschliessend folgten fünf Jahre in einem internationalen Elektrotechnik-Unternehmen: erst als Business Analyst in der Supply Chain, dann mit der Verantwortung für die SAP-Anwendungen in der Schweiz — darunter die Umstellung auf S/4HANA und die Einführung der elektronischen Rechnungsverarbeitung — und zuletzt als Leiter des Projektmanagement-Office Schweiz.
Seit 2025 führe ich als Geschäftsführer ein Schweizer Softwareunternehmen, das KMU-Software für Handwerk und Dienstleistung entwickelt. Damit kenne ich beide Seiten des Tisches: die des Betriebs, der eine Lösung einführen soll, und die des Herstellers, der sie verkauft. Parallel unterrichte ich seit 2019 nebenamtlich an einer Schweizer Fachschule — was einen dazu zwingt, komplizierte Dinge so zu erklären, dass sie verstanden werden.
Aus all dem ist Nikolevski Consulting entstanden: eine Beratung, die bewusst bis in die Umsetzung geht. Nicht, weil Strategie unwichtig wäre, sondern weil sich in der Umsetzung zeigt, ob sie getaugt hat.
Woran ich glaube
Erstens: Der Prozess kommt vor dem Werkzeug. Wer einen ungeordneten Ablauf digitalisiert, erhält einen ungeordneten Ablauf mit höheren Lizenzkosten. Deshalb steht am Anfang immer die Frage, wie die Arbeit tatsächlich läuft — nicht, wie sie im Organigramm aussieht.
Zweitens: Verständlichkeit ist keine Nebensache. Wenn eine Erklärung nur im Beratungsraum funktioniert, aber nicht in der Werkstatt, ist sie gescheitert. Fachbegriffe sind Abkürzungen unter Fachleuten, kein Qualitätsmerkmal.
Drittens: Unabhängigkeit muss man sich leisten wollen. Provisionen von Softwareherstellern wären ein gutes Geschäft. Sie machen aber die Aussage unmöglich, dass die bestehende Lösung reicht — und genau diese Aussage ist für Kundinnen und Kunden oft die wertvollste.
Viertens: Kleine Schritte gewinnen. Ein Vorhaben, das nach sechs Wochen etwas Sichtbares liefert, überlebt den Alltag. Eines, das erst nach zwölf Monaten liefert, überlebt selten die dritte Krise im Tagesgeschäft.
Eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie gegen das eigene Mandat spricht. Eine Offerte mit fixem Rahmen, bevor Arbeit anfällt. Und eine Lösung, die Ihr Team am Ende selbst bedienen kann — ohne dass jemand von aussen den Schlüssel behält.
Kurzfassung
Rund zwanzig Jahre Praxis — vom Werkzeug bis zum ERP-Projekt.
Wo ich arbeite
Vier Felder, die sich in der Praxis überschneiden — und ein fünftes, das über allem liegt: die Frage, ob eine Lösung im Betrieb tatsächlich benutzt wird.
Künstliche Intelligenz
Anwendungsfälle bewerten, Modelle und Werkzeuge auswählen, Datenschutz nach revDSG klären, Mitarbeitende befähigen.
Automatisierung
Abläufe aufnehmen, Nahtstellen zwischen Systemen schliessen, Fehlerbehandlung und Protokollierung einrichten.
Software & Strategie
Anforderungen sauber erheben, Markt neutral sichten, Angebote und Verträge vergleichbar machen.
Web & Sichtbarkeit
Schnelle Websites, technisches SEO und Aufbereitung für KI-Antwortsysteme.
Wie es sich anfühlt, mit mir zu arbeiten
Wenig Folienschlacht, viel Nachfragen. Ich sitze lieber eine Stunde neben der Person, die den Ablauf täglich ausführt, als drei Stunden im Sitzungszimmer über sie zu sprechen.
- Direkt. Ein Ansprechpartner vom Erstgespräch bis zum Betrieb — keine Weitergabe nach dem Verkauf.
- Konkret. Beispiele aus Ihrem eigenen Betrieb statt allgemeiner Referenzfolien.
- Ohne Fachjargon. Erklärungen, die auch ohne IT-Hintergrund tragen.
- Verbindlich. Zugesagte Termine und Ergebnisse werden eingehalten oder frühzeitig neu verhandelt.
- Vertraulich. Auf Wunsch mit Geheimhaltungsvereinbarung vor dem ersten Detailgespräch.
Zur Person und Arbeitsweise
Welchen Hintergrund bringen Sie mit?
Rund zwanzig Jahre Praxis in produzierenden und dienstleistenden Betrieben. Der Einstieg erfolgte handwerklich in der Automobilbranche, danach folgten Jahre als Production Engineer in der Aviatik und fünf Jahre in einem internationalen Elektrotechnik-Unternehmen — dort als Business Analyst in der Supply Chain, anschliessend verantwortlich für die SAP-Anwendungen in der Schweiz inklusive der Umstellung auf S/4HANA, zuletzt als Leiter des Projektmanagement-Office Schweiz. Seit 2025 kommt die Geschäftsführung eines Schweizer Softwareunternehmens dazu, seit 2019 ein nebenamtliches Dozentenmandat an einer Fachschule. Ausbildungsseitig eine höhere Fachschule, ein Fachhochschulabschluss und Weiterbildungen im Projektmanagement.
Mit wem arbeite ich zusammen — mit Ihnen oder mit einem Team?
Mit mir. Nikola Kolevski führt Analyse, Auswahl und Umsetzung persönlich durch; es gibt keine Weitergabe an Juniorberatende nach dem Verkaufsgespräch. Wo Spezialwissen nötig ist — etwa Steuer-, Rechts- oder Sicherheitsfragen — wird auf ein Netzwerk von Fachpersonen zurückgegriffen, transparent und in Absprache mit Ihnen.
Was unterscheidet Sie von einer klassischen Beratung?
Zwei Dinge. Erstens die Umsetzung: Automatisierungen, Konfigurationen und Schnittstellen werden gebaut, nicht nur empfohlen — eine Empfehlung, die niemand umsetzen kann, ist wertlos. Zweitens die Unabhängigkeit: Es fliessen keine Provisionen von Softwareherstellern, was die Empfehlung «Ihre bestehende Lösung reicht, sie ist nur falsch eingerichtet» überhaupt erst möglich macht.
Was machen Sie ausdrücklich nicht?
Keine reine Strategiepräsentation ohne Umsetzung. Keine Empfehlung für Produkte, an denen mitverdient wird. Keine Grossprojekte mit offenem Ende und offenem Budget. Und keine Zusage von Ergebnissen, für die die Voraussetzungen im Betrieb fehlen — wenn die Daten nicht da sind, hilft auch das beste Werkzeug nicht.
In welchen Sprachen arbeiten Sie?
Deutsch und Englisch, schriftlich wie mündlich. Dokumentationen und Schulungsunterlagen werden in der Sprache erstellt, in der Ihr Team tatsächlich arbeitet.
Am schnellsten finden Sie es in einem Gespräch heraus.
30 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsdruck. Sie schildern Ihre Situation, ich sage Ihnen, wo ich ansetzen würde — und ob ich dafür der Richtige bin.